Lost in Iceland

zum Arbeiten in Reykjavik vom 04.10. - 09.11.2013 -Woche 1-

Sonntag, 20.10.2013

Freitag, 04.10.2013

Mama und Papa haben mich zum Flughafen gebracht… Aufbruch ins Ungewisse…

  fast bin ich da

Nach einigen Turbulenzen und einem kurzen Zwischenstopp im Reykjavik DowntownHostel (inklusive meiner ersten Begegnung mit Rakel Sif) bin ich dann doch mit meinem 23 kg schweren Koffer im Reykjavik City Hostel angekommen, wo mich Magdalena (meine Mitbewohnerin) herzlich in Empfang genommen hat.

Nun musste ich nu rnoch den super schweren, sperrigen Koffer ca 1 km durch Reykjavik bewegen. –meine Hände haben 2 Tage später noch weh getan- Aber auch hier konnte ich mich auf die Hilfe anderer Menschen (Magdalena) verlassen. Leider musste sie wieder zurück zur Arbeit.

Gut für mich: nun hatte ich Zeit genug, um mich in meinem „Übergangszuhause“ für die kommenden 5 Wochen umzuschauen.

Worauf werde ich natürlich zuerst aufmerksam?! Natürlich: Marek (Freundin/Kollegin aus Köln) hat sich hier verewigt ;)

  ein kleines Stück Köln in Reykjavik

Also erstmal: Koffer auspacken. Man ist ja schließlich nicht zum Urlaub da und kann aus dem Koffer leben, sondern zum Arbeiten.

Hurray!! Ein Zimmerchen ganz für mich alleine!!!

Was nun? Achja: die Heimat: also… schnell mal das neue iPad –an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank Dave!- auspacken und nach Hause telefonieren. Ja Mama ich bin gut angekommen und alle sind nett zu mir. Keiner schlägt mich oder peitscht mich aus. ;).

Puh was für ein Tag. Jetzt wollte ich nurnoch unter die Dusche.

Etwas gewöhnungsbedürftig dieser schweflige Geruch, aber ok. Es ist sauberes Wasser und es wird mich säubern (auch wenns anders riecht).

Samstag, 05.10.2013

Erstmal schööööön lange schlafen.

Dann: Warm anziehen und auf in die Hauptstadt Islands... . Erkundungstour durch Reykjavik!!!

-zum Glück muss ich am Montag erst um 08.00h auf der Arbeit sein-

Die Promenade ist nur ca. 500m von der Haustür entfernt.Mein Weg führt mich vorbei am Höfᴆi Haus, Sólfar und Harpa bis in die Innenstad, wo ich selbstverständlich erstmal durch die kleinen Einkaufsläden bummenln muss um mir ein paar ordentliche Handschuhe aus Islandwolle zuzulegen.

Sólfar Harpa Hallgrímskirkja

Nach einem kurzen Abstecher an der Hallgrímskirkja (größte Kirche Islands) habe ich mich quasi schonwieder auf den Rückweg begeben. Schließlich wollte ich ja meine anderen beiden Mitbewohner kennenlernen. Und wie kann man die besser „willkommen“ heißen als mit einem leckeren Bierchen? Also auf zum nächsten Supermarkt… tja. Leider ist das in Island nicht so einfach wie ich feststellen durfte. Es gab im Supermakrt um die Ecke nur Light-Bier. Also habe ich mich ganz spontan für einen Kuchen entschieden, was sie auch zufrieden gestellt hat.

Ich durfte mich dann belehren lassen, dass es Alkohol nur in separaten Geschäften (Vinbudin) zu kaufen gibt. Und: Alkohol ist verdammt teuer hier in Island.

Am Abend durfte ich dann mit Magda und Christopher losziehen, ein bisschen vom wochenendlichen-Hauptstadt- Saturday-Night-Life schnuppern. Wow machen die Menschen sich hier betrunken um feiern zu können. Unsere Adresse war: Kaffibarinn. Top!

Sonntag, 06.10.2013

-nichts- Ich habe quasi den gesamten Tag verschlafen. Achja: meine Goldstücke von Mitbewohnern haben Pancakes gemacht. Lots of Love!

 

Montag, 07.10.2013.

-mein erster Arbeitstag-

Busfahren in einer mir absolut unbekannten Stadt hat überraschenderweise funktioniert.

Kristi (Head of Reception im Reykjavik Downtown Hostel) erwies mir die Ehre. Ich war ein bisschen überrascht. Wie ich dem Dienstplan schon entnehmen konnte sollte ich –nicht wie die anderen Praktikantinnen der Jugendherberge Köln Riehl- an der Rezeption arbeiten. WOW. In 10 Tagen soll ich hier alleine sitzen und die Rezeption rocken ?!? Ihr habt ja ein herzerwärmendes Gottvertrauen in eine vollkommen unbekannte Person! Nun gut. Ich geb mein Bestes.

Nach Hause habe ich mich noch nicht mit dem Bus getraut also habe ich mich bei dem fabelhaften Wetter ganz spontan für einen ausgieben Feierabendspaziergang entschieden.

hinter mir: Höfᴆi Haus

Dienstag, 08.10.2013

-Schnee!-

Ich wache morgens um halb 7 dank meinem tollen Wecker auf, schaue aus dem Fenster und da liegt Schnee… ich Träume noch. Definitiv. Sorry. Da liegt wirklich Schnee!

morgendlicher Blick aus dem Fenster

Trotzdem komme ich wohlerhalten und nicht wirklich durchgefroren auf der Arbeit an, wo es erstmal heißt: lernen wie man das Frühstück hier macht und wie die Zimmer aussehen bzw wie man diese richtig säubert. Im Anschluss wieder (nach einer kurzen Lunchpause inklusive Karamel-Muffin <3) an die Rezeption. Ach ja, und mein Gespräch mit Sirra (Managerin der 3 HI Hostels in Reykjavik). "Was erwartest du von deinen 5 Wochen in Reykjavik?" Meine Antwort: "so viele Menschen wie möglich zu treffen" Bin ich dumm? Normalerweise würde man doch zum Manager sagen, „Erfahrungen sammeln mit anderen Arbeitssrukturen, meine Englischkenntnisse erweitern, so viel wie möglich vom Land sehen…“ naja.. aber auch das sind Punkte, die ich mir von meinem Auslandsaufenthalt erhoffe. Nur habe ich diese leider nicht meiner hiesigen Chefin mitgeteilt. Tja. Et is wie et is.

Mittwoch, 09.10.2013

-how to make an applecake Canadian style- PEACE

Nach der Arbeit – bei der ich heute mein „Green Training“ mit Celia hatte- hat Magda gemeinsam mit mir einen echt leckeren Apfelkuchen gemacht.

Im Anschluss bin ich dann mit Celia und Ewa –übrigens heißen so die anderen 2 Mitbewohner, die ich Samstags mit einem Bierchen beglücken wollte- Richtung Videy island geradelt (ja, geradelt. Keine so gute Idee mit meinem kaputtenen Knie, aber so ist das nunmal).

IMAGINE PEACE TOWER Stell dir vor es ist Frieden;) Kleppsvegur 20... Wir warten!

Dort wurde der IMAGINE PEACE TOWER „erleuchtet“. Schon krass. Hier ist alles so gemütlich. Bloß war der Weg heim eine kleine Tortour, da wir eeeeewig in einer verdammt langen Schlange von Menschen standen, die irgendwie alle zum gleichen Zeitpunkt zurück Richtung „größeres Festland" wollten. Naja. Irgendwie sind wir –ein bisschen durchgefrohren- angekommen und quasi genau so ins Bett gefallen.

Donnerstag, 10.10.2013

Nach der Arbeit: Staffmeeting.

Wow. Die Mitarbeiter treffen sich hier wirklich und unterhalten sich über Dinge, die verbessert werden könnten, diskutieren Sachen aus. Coole Sache. Ich mag das wirklich, wie die Leute hier miteinaner umgehen. Thomas hat mir im Anschluss auch gezeigt wo meine Bushaltestelle ist, an der ich auf den Bus warten muss, damit ich wieder in die Nähe des Apartments komme.. juhu. Von jetzt an kann ich wenigstens hin und zurück mit dem Bus fahren. Daumen hoch. Alles wird gut.

Freitag, 11.10.2013

-getting prepared for my 1st shift all alone-

Ich war von 10.00 bis 14.00 mit Bruno im Housekeeping untewegs und im Anschlus wurde ich von Thomas eingearbeitet… Wow hat dieser Mensch ein Tempo drauf. Fazit aus seiner Lehrstunde: wenn du nicht weiter weißt: Telefoniere; kassier die Kohle und schreibs irgendwohin auf. Verbuchen kann das wer anders. Hauptsache das Geld ist da und die Gäste sind zufieden…. Na dann kann ja nächsten Donnerstag nichts mehr schief gehen, ODER ?!. 

Samstag, 12.10.2013

-Golden Circle mit Ingwar Jinsson von Bustravel Iceland-

Hoffentlich unvergesslich. Diese Tour war der Hammer. Nachdem ich mich morgens selbstverständlich erstmal verlaufen hatte und schon Angst hatte, dass die Reisegruppe Reykjavik ohne mich verlassen hat bin ich letztendlich doch in den Genuss dieser super guten Tour gekommen.

Wer mal nach Island kommt: Golden Circle immer wieder mit Bustravel!

Wow.

Erster Halt war Thingvillir.

Thingvillir Thingvillir

2. war Geysir

ein Geysir es qualmt Geysir

3. am Straßenrand (der Busfahrer mag Pferde und hat einfach mal irgendwo angehalten, damit wir Touristen Pferde füttern konnten. Verrückt! Geil. aber verrückt.)

Islandpony

4. Gullfoss

Gullfoss der Goldene Wasserfall Gullfoss ich war wirklich da

Als ich dann abends kurz checken wollte um wieviel Uhr ich am nächsten Morgen an der Bushaltestelle sein sollte bekam ich einen leichten bis mittelgroßen Schock.

In Reykjavik fahren die Busse Sonntags erst ab 10 Uhr. Bin ich hier in der Hauptstadt von Island oder was? Antwort: jap. Also:  Lösung des Problems: lustige Radtour am Sonntag Morgen um 7:30 im nicht sonderlich warmen Reykjavik… yaaaay.

Sonntag, 13.10.2013

-Fahrradfahren ist scheiße!-

Fazit aus meiner Radtour: angerissenes Knieinnenband und Fahrradfahren passen nicht zusammen.

Woche 2 (bleiben noch 3 Wochen um ein gutes Foto von Northern Lights zu machen)

Sonntag, 20.10.2013

Montag, 14.10.2013

-Northern Lights!-

Wow! Um 21:00 hat Kristi angerufen wir sollten uns mal vor die Türe begeben.

Northern Lights tanzten dort am Himmel. Sichtbar mitten in der Stadt, (Rakel, die mich eigendlich in den Spätdienst einarbeiten sollte) hat mich quasi rausgeworfen, ich sollte mich auf den Weg Richtung Wasser machen, um einen besseren Blick zu haben.

Leider konnte ich mit meinem tollen Smartphone kein brauchbares Bild aufnehmen.

Hier aber eins, dass ich mit unserer Staffcamera gemacht habe ;).

Nothern Lights

Dienstag, 15.10.2013

ja, ich arbeite heir

Ich war nach der Arbeit noch einen Kaffe im Laundromat trinken. Super schönes Kaffee/Waschsalon. Kann ich nur empfehlen.

Ursprünglich sollten im Zentrum von Reykjavik alle Lichter ausgeschaltet werden, um einen noch besseren Blick auf die vorhergesagten Northern Lights zu bekommen. Leider war’s zu wolkig…

Mittwoch, 16.10.2013

-South Shore Adventure mit Reykjavik Excurions-

- im Anschluss: “Staffparty” im LOFT Hostel-

Was für ein Tag. Die haben da W-Lan im Bus

Pünktlich um 9.00h morgens begrüßt uns unser Tourguide. Als er seinen ersten Satz beendet hatte war mir klar, warum sich in den letzten 45 Min. um mich herum fast ausschließlich französisch-sprechende Menschen im Bus versammelt hatten. Jap. Die Mittwoch-Tour wird in Französisch und Englsich angeboten… Juhu… Es gibt glaube ich keinen besseren Zeitpunkt seine Französischkenntnisse aufzurischen als total übermüdet an seinem freien Tag in Island YAY.

Was habe ich auf der Tour so alles gesehen? Wow.. eine unbeschreiblich atemberaubende Natur. In Vík habe ich erleben dürfen, wieviel Kraft diese hat. Es war so stürmisch! Aber ich glaube, es war die beste Entscheidung mich anstelle zum Lunch Richtung Strand zu begeben. Wow. Außerdem habe ich mir endlich mal ein relativ „winddichtes“ Stirnband besorgt. (Neben den Handschuhen meine wahrscheinlich Beste Investition bisher).

1.Stop: Eyafjallajökull ansehen –hier gab der Akku von meiner Digitalkamera leider schon –fast- den Geist auf.

Eyjafjallajökull

2. Stop: Mýrdalsjökull  (4. Größter Gletscher Islands)

  

3. Stop: Vík (südlichste Stadt Islands)

mega hohe Wellen schwarzer Strand und verdammt viel Wind

4. Stop: Húlsanefstiellir und Reynisdragnar (es heißt die 3 Felsspitzen seien versteinerte Trolle)

Húlsanefstiellir Reynisdragnar

5. Stop: Volksmuseum in Skógar

mini haus

6. Stop: Skógarfoss (ja; ich bin die vielen Stufen hoch gelaufen…)

als ich ankam Blick von oben und wieder runter xAngstx juhu!! ich bin heile unten angekommen

7. Stop: Seljalandsfoss

  mit Regenbogen so schön I'm in Iceland man!

Donnerstag, 17.10.2013

-1st shift alone-

Aber erstmal schön lecker Fish& Chips gegessen ;).

Fish and Chips

Danke Kristi für diese fabelhafte Idee! War super lecker und hat Erinnerungen an den heimischen Lukasmarkt geweckt… Wie gerne ich doch mindestens ein Backfischbrötchen da gegessen hätte… nunja. Dann gibt’s wohl nächstes Jahr mindenstens 2 ;).

Ich hab’s überlebt. Wäre zwar fast daran gescheitert ne einfache Cola zu verkaufen, aber der Rest hat überraschenderweise ganz gut geklappt würde ich behaupten… zum Glück hat Tom mich, als er um 10.00h zur Ablöse kam, quasi rausgeschmissen… dadurch hatte ich wenigstens genug schlaf, um am nächsten morgen pünktlich um 8.00h wieder zurück zu sein.

Außerdem hatte ich mein Coffee-Training.  Wie bediene ich diese seltsame Maschine, die da steht richtig? Und wie mache ich damit guten Kaffee? Keinen Tag zu spät hat Njáll uns die Religion des Kaffees näher gebracht. Daumen hoch. Man merke: Kaffee ist nicht einfach Kaffee!

Nicht zu vergessen: Oma hat mir ne Postkarte geschickt. Ich frage mich, woher sie die richtige Adresse weiß. Reykjavik Downtown Hostel ist schließlich nicht das einzige Hostel in ganz Reykjavik… ich werde es noch herausfinden… Auf jeden Fall auch hier noch einmal: DANKE Omi!

Omis Karte

Freitag, 18.10.2013

- Schwimmbäder in Island-

Ich war sogar schon um halb 8 auf der Arbeit, weil ich echt Panik hatte irgendetwas falsch gemacht zu haben am vergangenen Tag. Dem war aber zum Glück nicht so.

Hatte viel Spaß auf der Arbeit mit lovely Bruno :)

@work with Bruno

und eine weitere Postkarte von Omi -woher zur Hölle weiß die Frau wo ich arbeite ;)?-

Pünktlich zu meinem Feierabend kamen Ewa und Celia mit dem Staffcar an (eigendlich nur um Wäsche abzoholen, aber ich durfte dann auch mit): leider gibt es kein brauchbares Foto. Aber liebe Leute: stellt euch bitte mal 3 Mädels und 7 riesige Säcke Wäsche in einem VW Polo vor. Komfortabel war das nicht. Aber lustig! ;)

Im Anschluss sind wir dann noch schwimmen gegangen. Ajajaj.. ich habe ja schon darüber gelesen.. Die Isländer und Ihre Badekultur. Zum Glück musste ich mich da nicht alleine zurecht finden.

Für jeden, der es noch nicht erlebt hat: erstmal (bevor man die Umkleidekabinen betritt) Schuhe aus und auf den dafür vorgesehenen Regalen stehen lassen!–ich hatte echt Angst meine Schuhe nie wieder zu sehen, aber die Isänder haben offensichtlich ein absolutes Vertrauen in ihre Mitmenschen-

Umkleidekabine für einen alleine? Gibt’s nicht! Hier macht man sich vor alle Mann nakisch und muss dann erstmal duschen gehen bevor man ins Wasser darf. Und zwar richtig und nicht nur so ein kurzes im-Bikini-abduschen, dann erst zieht man sich an und lässt seine Handtücher in extra Vorrichtungen dafür. Zumindest die Klamotten und meinen Rucksack konnte ich einschließen ;).

Dann giengs für uns erstmal in ein Hotpot  (kleinere Runde Becken, die zwischen 38-44 °C warm sind). Die Teile sind DER Treffpunkt für Isländer… hier erfährt man den neusten Klatsch und Tratsch…-ausgenommen von mir, da ich leider kein Wort isländlisch verstehe-. Und danach ein paar Bahnen schwimmen. Selbstverständlich im Freien (bei 4°C Außentemperatur). Der Mond war so atemberaubend schön. Schade, dass ich davon kein Bild machen konnte…

Samstag, 19.10.2013

-Flee market-

Naja. Was soll man dazu sagen. Für mich ist das denke ich nichts. Es ist halt irgendwie ein ganz normaler Flohmarkt, der jeden Samstag und Sonntag geöffnet ist. Viele Menschen, die sich da durch drücken auf der Suche nach einem super Schnäppchen. Aber zumindest hab ichs mir mal angeschaut.

Und die Heimat. Eigentlich hätte mein alljährlicher Lukasmarkt-Bierbudenmarathon mit Chule und Mücke angestanden. Leider konnte mein Körper nicht dabei sein, weil sich dieser ja leider in Island befindet. Dank modernster Kommunikationsmedien (Whatsapp) war ich aber so gut wie mit dabei (Danke Mücki an die megastarke Berichterstattung).Somit konnte ich zumindest im Geiste dabei sein.

Sonntag, 20.10.2013

Kuchen für meine Mitbewohner.

Die WG Bekommt Zuwachs.(Tone aus Norwegen ist extra angereist, um Anregungen zur Gestaltung von Events zu sammeln -Icelandairwaves steht schließlich vor der Tür und sowohl im  LOFT als auch im ReykjavikDowntown Hostel stehen einige Konzerte an-)

Woche 3

Sonntag, 27.10.2013

Montag, 21.10.2013

-Feueralarm! Ich wars nicht !-

OK, dass ich hier selbstständig arbeiten soll kam mir ja sehr entgegen, aber 12 Std. am Stück? Naja, bin ja eher der Teamplayer und da ich übergangsweise zum „Reyjkavik-Downtown-Hostel-Team“ gehöre helfe ich natürlich aus wenn Not am Mann/Personal ist.
Also: Rezeptionsdienst von 8.00h – 20.00h. Warum auch nicht? Wird schon schief gehen so ganz alleine.

Jap.

So gegen 10.30h fragt mich Pálina (isländische Aushilfe im Housekeeping), ob ich dieses seltsame –sehr leise- Geräusch auch höre. Klar hab ich das gehört, aber ich konnte es nicht zuordnen und hab es demzufolge auch gekonnt ignoriert. Ca. 10 Min später kommt ein Gast in die Lobby und faselt irgendwas von viel Rauch in unserer Gästekücke… Ok. Im selben Moment klingelt das Telefon und –ratet?!- die Feuerwehr ist dran, sie hätten da einen Alarm vom Hostel, was denn da los wäre?

Was mache ich? Richtig! Breche in Panik aus! Renne (als giengs um Leben und Tod) Richtung Gästeküche (den Feuerwehrmann immernoch am Telefon/Headset);  als ich die Tür zum Flur öffnete wurde mir auch urplötzlich bewusst, was dieses seltsame Geräusch war (jap, der Feueralarm!)…

Draußen (an der Gästeküche) angekommen waren aber 0 Anzeichen von einem Feuer… (bloß ne ganze Menge Qualm) … Mach das mal nem isländischen Feuerwehrmann klar (mein Gemütsstatus: immernoch blanke Panik!)!

Fuck, wie schalte ich die Scheiße –Alarm- denn jetzt aus? Ist ja alles auf isländisch…

Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass die komplette Lobby voll mit Menschen war und sich niemand von denen auch nur einen Millimeter gerührt hat geschweige denn danach gefragt hätte, ob da wirklich Feuer ist…

Verrückt! Nur die Deutsche dreht vollkommen am Rad.

Naja, dank Pálina konnten wir den Alarm aber irgendwie deaktivieren und alles war gut.

Der Rest des Tages verlief zwar anstrengend, dafür aber ohne weitere besondere Vorkommnisse.

Dienstag, 22.10.2013

-war Tag 18 von 35; über die Hälfte meiner Zeit in Island ist nun schon vorbei-

Da ich erst um 14.00h zur Spätschicht auf der Arbeit sein musste habe ich den Vormittag genutzt um ein bisschen in Reykjavik rumzulaufen…

Ein bisschen Köln in Reykjavik… ich glaube ich habe sowas wie die isländische Hohenzollernbrücke gefunden. Und den Dom! Den Dom zu Reykjavik! Unfassbar.

Isländische Hohenzollernbrücke Dom zu Reykjavik

Mittwoch, 23.10.2013

-The Wonders of Snaefellsnes bei gefühlten -15°C-

Wow. Nach 4 Stunden Schlaf aufstehen zu müssen ist ja schon verdammt ätzend. Aber dann nichtmal Strom zu haben?! Mega ätzend! Also: keinen Tee, kein Licht, keinen Föhn. Daumen Hoch! –Ja meine Lieben, ich hab gecheckt, ob alle Sicherungen drin sind. Eine war raus, aber als ich die wieder in die richtige Position gedrückt hab, hatte die gesamte Wohnung immernoch keinen Strom. Naja… sich im Kerzenlicht fertig zu machen sollte ja vielleicht was romantisches haben. Hat es aber nicht!

Die Tour, die ich gemacht habe war wunderschön, fabelhaft, atemberaubend und arschkalt.

Leider konnte ich mir die Namen all der schönen Sehenswürdigkeiten nicht merken, hier aber ein paar Bilder!

schnee Füße am goldenen Strand 2 robbe  Butterblume

Steine< anhand dieser Steine wurde ermittelt, ob man zum Seemann taugt. Den ganz vorne im Bild hab ich gestämmt bekommen (leider hatte der nur ca 1/3 von dem Gewicht, was ein richtiger Seemann hätte stämmen müssen.

 

Füße 3keine ahnung Arnastapi4 loch Bardur Snaefellsas kein Plan

 Pferde

Donnerstag, 24.10.2013

Juhu! Ich hab ein neues Tattoo -

Tattoo (für alle, dies nicht erkennen: es ist ein Schlüssel mit der Inschrift "Memories")Tattoovierer und ichMade in Reykjavik.

 

Im Anschluss bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen

 the pond caravan schönReykjavik

(Smokey Bay = Reykjavik= rauchige Bucht)

auf dem Weg zum Staffmeeting ist mir dann aufgefallen, dass ich garkein Heftpflaster gekauft hab, um mein Tattoo für die Nacht abzukleben, also bin ich noch flott ins DowntownHostel in der Hoffnung, dass ich mir da was aus dem 1. HIlfe Kasten borgen darf. Und ratet ?!?

deutsches Heftpflaster!!! yay!!

   Heftpflaster

Das Staffmeeting war übrigens im LoftHostel, hier auch ein paar Bildchen:

Loft3Loft2Loft1

Freitag, 25.10.2013

Schnorcheln, Höhlenklettern, Geschichte des Biers in Island,

Was für ein Tag.

Ich war zwischen den Kontinentalplatten schnorcheln! (leider habe ich keine Bilder davon machen können). Wow. Es gibt einfach keine Worte, die dieses Erlebnis beschreiben könnten. Es war zwar arschkalt, aber so wunderschön. Wow.

moi

Im Anschluss durfte ich (total unvorbereitet, da vor Ort spontant gefragt) noch durch eine Lavahöhle klettern. Wow.

rein füße stein alles gut wieder raus

Pünktlich um 17.00h wurde ich dann vom Guide im Zentrum rausgeschmissen, um  quasi direkt in den nächsten Bus zu springen. „Betriebsausflug“ .

"Ölgerðin (Die Brauerei), Islands älteste Brauerei, lädt Sie ein zu einer einzigartigen Reise in die Trinkgewohnheiten der Isländer. Probieren Sie isländische Getränke und hören Sie Geschichten von der Trinkkultur Island von der Zeit der Wikinger bis heute.
 
Besichtigen Sie die Brauerei, lassen Sie sich die Trinkgewohnheiten der Isländer näherbringen und kosten Sie isländische Getränke. All dies bei einem Besuch der Ölgerðin, in ihrem neuen Hauptquartier in Reykjavík.
 
Was Sie erwartet:
 
Wir werden Sie mit Honigwein, den die Wikinger gebraut haben, einem Bierersatz, den die Isländer während der Bierbannjahre getrunken haben und dem isländischen Brennivín bekannt machen. Kosten Sie ebenfalls Gull Bier, Malt & Appelsín, verschiedenen Sprituosen und erleben Sie die Geschichte dazu bei diesem 60 minütigen Besuch, der Sie sicherlich erheitern wird und kehren Sie mit einem Lächeln in Ihr Hotel zurück."
das wir mit einem Lächeln im Zentrum ankamen ;)!

 

(leider habe ich vor lauter Verköstigungsproben nicht wirklich viel mitbekommen)

Danach sind wir dann quasi mit alleman noch 2 Biechen trinken gegangen. Leider musste ich dann heim… Was für ein geiler Tag.

Samstag, 26.10.2013

das erste Mal zu spät auf der Arbeit.

Jap, aber das lag nicht an dem Alkoholkonsum vom Vortag möchte ich anmerken, sondern daran, dass die Busse hier nicht nur sonntags beschissen fahren, sondern offensichtlich auch samstags. Leider habe ich das erst samstags morgens rausgefunden und war somit 20 Min. zu spät :(.

Abends haben 2 meiner Mitbewohner eine "Potluck" Party geschmissen, zu der viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten heimische "Spezialitäten" gebracht haben. War ziemlich gut.

 

Sonntag, 27.10.2013

als ich heute zur Arbeit mein iPad mitnehmen wollte (was ich über Nacht aufgeladen hatte) fand ich heraus, woher höchstwahrscheinlich der Stromausfall am Mittwoch kam. Mein Netzteil und ein kleiner Teil meines Ladekabels sind pechschwarz und mein iPad ist nicht aufgeladen. ziemlich scheiße möchte ich anmerken. Wo bekomm ich denn jetzt n neues Kabel her? :(

Woche 4

Montag, 04.11.2013

Montag, 28.10.2013

Mein Montag war quasi ein ganz normaler Sonntag. Habe sehr lange geschlafen und mich irgendwann mal kurz in die Stadt begeben. Zurück in der Wohnung hab ich mir mal was warmes zu essen gemacht (Kartoffeln überbacken mit Feta hmmmm). Als ich mich dann umgezogen hatte und mir die Zähne putzen wollte um mich fast wieder Richtung Bett zu machen hat Ewa mich quasi überfallen. Nunja; also bin ich zu deren „Movie Night“ ins LOFT Hostel.

Die 2 Greenmassenger (Ewa und Celia) zeigen immer montags in einem der 3  Hostels irgendeinen Film, der mit Umwelt etc. zu tun hat. JEDEN Montag; für mich war das aber quasi der einzige Montag an dem ich wirklich Zeit hatte… Ich glaube die haben das extra gemacht und DEN „Horrofilm“ gezeigt. Meine Güte… Die hatten da Szenen drin… Nunja; zum Glück hatte ich keine Alpträume. (Wer sich den Film anschauen möchte: er heißt "the earthlings")

Dienstag, 29.10.2013

Wenn man von 12.00-21.00h arbeitet hat man nichts interessantes zu berichten.

- Dachte ich-

Hab wiedermal ne super geile Postkarte bekommen. –Diesmal nicht (nur) von Omi. Danke Andrea !!! und Peter: ich war so treist und hab hier n Käffchen auf dich getrunken, denke daher wird sich die Rechnung ausgleichen ;)!

Postcard

Sehe ich so typisch deutsch aus ?!?! Da kamen quasi 3 Gäste – unabhängig voneinander und nacheinander-  auf mich zu (die ich noch nie zuvor gesehen hatte) und fragen mich einfach irgendwas auf deutsch ?!? Genial :D

Unsere WG hat wieder Zuwachs bekommen. (nun sind wir 7 Mädels und haben 1 Badezimmer!)

Und wir hatten/haben zu wenig Bettdecken. Als ich dann irgendwann gegen 10.00h im Apartment ankam haben wir uns auf die Suche nach Bettdecken begeben und irgendwer hatte die super Idee in meinem Schrank ganz oben eine zu vermuten…. Also: was macht ein kleiner Mensch wie ich? Richtig. Nimmt sich nen Stuhl, stellt sich drauf und guckt ganz oben im Schrank nach ner Bettdecke. Top. Gefunden. Bettdecke ausgehändigt an unseren WG Zuwachs; WG Zuwachs verlässt mein Zimmer; Stuhl unter mir bricht zusammen; AUTSCH! – Wenn ich dran denke mach ich noch ein Foto von dem kaputtenen Stuhl.-

Lektion des Tages/Abends: Vertraue keinem einzigen Stuhl, der sich im Staffapartment befindet!

Mittwoch, 30.10.2013

Spontane Northern Lights Tour und nicht ein brauchbares Foto :( Sehr traurig.

Northern Lights

Das heißt so viel wie: Northern Lights für mich und leider keine für euch ;).

Donnerstag, 31.10.2013

Airwaves off-venue Konzerte starten im Downtown Hostel.

getting prepared

Was hatte ich einen Spaß mit diesen Ballons!!!

Ballon 1 Ballon 2

 

Ich hatte mega Panik vor einem riesiegen Andrang an Menschen im Hostel; doch leider war gefühlt niemand da.

<3 Parker Ainsworth & Hanna Leess!!! super nice! Ich konnte das Konzert sowas von genießen Parker Ainsworth

 

Ich hoffe Ihr hattet alle mega viel Spaß auf euren Halloweenpartys! :P

Freitag, 01.11.2013

(Leider kein Feiertag in Island!)

Noch mehr Airwaves; aber mit mehr Publikum

draußen More people great show Bruno was also there

Samstag, 02.11.2013

Mehr oder weniger spontane 12 Std Schicht mit kurzem Zwischenstopp im LOFT Hostel (Sirra hat mich quasi entführt). Habe dort „Me and my Drummer“ gesehen (meine Güte war da viel los) und bin danach wieder zurück zur Arbeit ins Downtown Hostel.

Menschen Me and my Drummer Blick vom Balkon 

Nach einem kurzen Klamotten- und Make up-Wechsel im Apartment giengs wieder ins Zentrum, wo ich mich auf 1-2 Bier mit Kristina, Ewa und Celia getroffen habe…. Als ich dank meines heftigen Harndrangs den Location-Wechsel verkackt hatte (bin aus der Schlange schnell zum Hostel geflitzt um auf die Toilette zu gehen; als ich zurück kam, war der Rest drin und ich hätte mich nochmal anstellen müssen – nein danke-)  hab ich mich um 3.30h zu Fuß Richtung Apartment begeben… War trotzdem ein super lustiger Abend!Jägermeister RadHeimweg (Eisblock) Solfar Harpa

Sonntag, 03.11.2013

-Guided city tour-

Wenn man hier ne Tour mitmacht bieten die Unternehmen „Pick ups“ an (beginnend ca. ne halbe Std. bevor die Tour los geht, wo sie sämtliche Hotels und Hostels abklappern und dann erst starten).  Ich hatte ja schon einige Touren mitgemacht und hab allen Gästen erklärt, dass Sie immer pünktlich zum Pick up Beginn bereit sein müssen (obwohl es bis zu einer halben Std dauern kann bis sie abgeholt werden). Ich hatte bisher immer das Glück ca 25 min. in der Kälte zu stehen.

Warum ich das ausgerechnet jetzt erkläre?

Folgendes: auf meinem Programm Stand: Guided City Tour: Pick up 8.30h.

Wann öffne ich Sonntags morgens (nach 4 Std „Schlaf“) zufällig die Augen?

8.30h !

SCHEIßE !!!! Mein Wecker ist nicht angegangen. Und ich hab Ihn definitiv gestellt, als ich um kurz nach 4 ins Bett gefallen bin.

Jetzt aber flott. Zähne Putzen, Klamotten an, Schlüssel und GO!

(Hatte ja noch Hoffnung, dass das keiner mitbekommt, da die Busse –wie ich ja an eigenem Leib erfahren durfte das CityHostel meist in letzter Minute anfahren) .

Nix da. Telefon klingelt. Mist. Ich muss doch los. „Ja?“ „Pick up for you is here! get your fuckin ass over here!”

Ich habs irgendwie geschafft innerhalb von 13 Min. von meinem Bett zum CityHostel zu kommen (normalerweise brauche ich für den Weg alleine ca 15 Min.).

Nach gefühlten 1000 Entschuldigungen (und einem bis heute anhalten schlechten Gewissen). Kam ich in den Genuss dieser Tour und muss sagen, dass ich diese besser mal ganz am Anfang meines Aufenthalts hätte machen sollen. Es ging alles so flott und wir hatten nur 4 Stops

1. Stop: Hofthi Haus  (hier fand vom 10.10.-12.10.86 das „Gipfeltreffen“ zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow statt )

Höfthi

2. Stop Hallgrimskirkja (diesmal Foto von Innen)

Orgel Innen

3. Bessastathir (Wohnsitz des isländischen Präsidenten)

Hier wohnt Islands Präsident         

3. Perlan (Die Tanks versorgen Reykjavik mit Warmwasser)

Perlan 2American CheesecakeBlick über Reykjavik 1Blick über Reykjavik 2Blick über Reykjavik 3Blick über Reykjavik 4Perlan3

Nach einem „kurzen“ Nickerchen hab ich mich dann nochmal auf gemacht, um ein 2. Konzert von Parker und Hanna zu schauen. Klasse.

Parker & Hanna Dillion

Auf dem Weg zum Bus hab ich dann auch noch ein kurzen Stop bei einem anderen Konzert gemacht (ja, die haben einfach im Schaufenster n Konzert gegeben. Verrückt !)

Schaufensterkonzert

 

Autor

Hallo mein Name ist Ena und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Island verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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